Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland

 

 

Regionale Netzwerke im Gesunde Städte-Netzwerk

Kurzpräsentation von Dr. Ina Zimmermann, Stadt Nürnberg, bei der Mitgliederversammlung 2016

Regionales Netzwerk Bayern

Die bayerischen Mitgliedsstädte des Gesunden-Städte-Netzwerkes haben sich im Oktober 2015 zum ersten Mal in Nürnberg getroffen. Die Städte Aschaffenburg, Augsburg, Bad Kissingen, Erlangen, München, Nürnberg, Würzburg sind Mitglied. Grundkonsens ist ein großes Interesse an einem bayerischen Austausch. Dieser findet jährlich in ein bis zwei Treffen statt. Im Vordergrund steht dabei der inhaltliche Informations- und Erfahrungsaustausch über Maßnahmen und Projekte in der Gesundheitsförderung. Das nächste Treffen findet im Rahmen des Symposiums des Gesunden Städte-Netzwerkes im Mai/Juni 2017 in Hamburg statt. Ansprechpartnerin ist Dr. Ina Zimmermann (Nürnberg).

Gesunde Städte-Region Rhein-Main-Neckar

Das Gründungstreffen der Gesunde Städte-Region Rhein-Main-Necker (RMN) im Rahmen des Gesunde Städte-Netzwerks fand am 01.10.2015 in Frankfurt am Main statt. Mitglieder sind Aschaffenburg, Darmstadt, Frankfurt am Main, Heidelberg, Idstein, Mainz, Mannheim, Stuttgart und Wiesbaden.

Sprecher ist Herr Kairies vom Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim. Das nächste Treffen findet am 19. September 2017 in Idstein statt.

Regionalverbund Gesunde Städte-Netzwerk Berlin

In dem 1999 gegründeten regionalen Netzwerk kooperieren die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz sowie die Berliner Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Neukölln, Pankow, Treptow-Köpenick und Tempelhof-Schöneberg. Partner des Netzwerkes sind die Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung sowie die Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung von Gesundheit Berlin e.V.. Zur Umsetzung der 2005 beschlossenen Leitlinien für eine „Gesunde Stadt“ Berlin wurden Indikatoren formuliert und zur Diskussion gestellt. Die Umsetzung des Berliner Appells und Stärkung der Gesundheitsförderung als Querschnittsaufgabe sind weitere Schwerpunkthemen des Regio-Verbunds Berlin.(externer Link)

Regionales Netzwerk "Nord"

Das Nordlicht der regionalen Netzwerke wurde 1999 gegründet und trifft sich seitdem ein- bis zweimal jährlich. Ihm gehören aktuell die Kommunen Flensburg, Garz/Rügen, Kiel,  Lübeck, Rostock und der Kreis Segeberg an. Im Jahr 2008 hat das regionale Netzwerk die Kooperation mit den Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gesucht. Weiterhin arbeitet das Netzwerk an der Umsetzung des 9 Punkte-Programms sowie des Aktionsprogramms und begleitet die aktuellen Projekte der Mitgliedskommunen. Für die Weiterentwicklung des regionalen Netzwerkes haben sich die Mitgliedskommunen ein Leitbild gegeben, das die Ziele  für das Selbstverständnis der KoordinatorInnen und der SelbsthilfevertreterInnen in den gesunden Städten und Regionen abbildet.

Ansprechpartnerin: Frau Hakimpour-Zern, Fachdienst Gesundheit Kreis Segeberg, info@kreis-segeberg.de

Rheinland-Pfalz/Saarland

Das Regionale Netzwerk Rheinland-Pfalz wurde 2005 ins Leben gerufen und 2008 um das Saarland erweitert. Derzeit hat das Netzwerk mit den Städten Kaiserslautern, Mainz, Saarbrücken,Trier und Völklingen fünf Mitglieder. Vernetzung und Austausch werden praktisch mit städteübergreifenden gemeinsamen Veranstaltungen umgesetzt. Auf den zwei bis drei jährlichen Versammlungen wird die weitere Umsetzung des Aktionsprogramms besprochen, Mitgliederversammlungen, Symposien und Sitzungen des Sprecherinnen- und Sprecherrats ausgewertet. Das regionale Netzwerk bemüht sich, weitere Mitglieder aus der Großregion für das Gesunde Städte-Netzwerk zu werben. In einem seiner zukünftigen Arbeitsschwerpunkte möchte sich das regionalen Netzwerk mit Gesundheit und soziale Lage auseinander setzen.   Ansprechpartnerin ist Christiane Gerhardt, früher: KISS Mainz

Brandenburg

Das im Jahr 2006 gegründete regionale Netzwerk umfasst fünf Kernmitglieder: Bad Wilsnack, Frankfurt an der Oder, Potsdam, Stadt Meyenburg und Wittstock/Dosse. Diese treffen sich einmal jährlich unter Einbindung von assoziierten Partnern, darunter der Stadt Brandenburg an der Havel, kreisangehörigen Städten und dem Städte- und Gemeindebund Brandenburg. Auf den Tagungen sind auch Landkreise und deren Gemeinden willkommen, die noch nicht formelle Mitglieder im Gesunde Städte Netzwerk sind, aber an einer strategischen Kooperation in der Gesundheitsförderung nachhaltig interessiert sind. Das Regionale Netzwerk beschäftigt sich mit erfolgreichem Netzwerkaufbau, der Erprobung von Gesundheitsprojekten sowie der überregionalen Zusammenarbeit, unter anderem nach Polen, als auch dem Austausch über Projekte und deren Erfolg.