Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland

Nachrichten und ReTweets des Gesunde Städte-Netzwerks auf Twitter (jeweils GSN-Logo anklicken)

Aktuelles

Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“- Mitwirkung des GSN

738.000 Kinder kamen im Jahr 2015 in Deutschland auf die Welt, die allermeisten davon gesund. Allerdings ist ein gesunder Start ins Leben nicht nur eine Frage guter medizinischer Versorgung, sondern auch die Rahmenbedingungen für Familien spielen eine zentrale  Rolle. Das Gesundheitsziel "Gesundheit rund um die Geburt" wurde von über 30 Mitgliedern einer interdisziplinären Expertenarbeitsgruppe über zwei Jahre hinweg unter der Leitung von Thomas Altgeld erarbeitet. Dass Gesunde Städte-Netzwerk war im Auftrag des Sprecherinnen- und Sprecherrats durch Kerstin Moncorps, Gesunde Städte-Koordinatorin von Marzahn-Hellersdorf (Bezirk von Berlin), in der Arbeitsgruppe vertreten.

Zentrale Zielstellungen sind eine höhere Selbstbestimmung der Mütter innerhalb des Versorgungsgeschehens, die Verbesserung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen rund um die Geburt, die Stärkung von Ressourcen sowie die Früherkennung von Risiken und Entwicklungsbedarfen.

Fünf Ziele wurden festgelegt und in einer Broschüre (Download) ausführlich dargestellt. Sie lauten:

1. Eine gesunde Schwangerschaft wird ermöglicht und gefördert.

2. Eine physiologische Geburt wird ermöglicht und gefördert.

3. Die Bedeutung des Wochenbetts und die frühe Phase der Elternschaft sind anerkannt und gestärkt.

4. Das erste Jahr nach der Geburt wird als Phase der Familienentwicklung unterstützt. Eine gesunde Entwicklung wird ermöglicht und gefördert.

5. Lebensweiten und Rahmenbedingungen rund um die Geburt sind gesundheitsförderlich gestaltet.

„Runder Tisch Gesundheit“ in Rheine

"Seit kurzem übernimmt die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH eine Koordinierungsfunktion für das Gesunde Städte-Netzwerk in Rheine. Die Stadt Rheine ist Ende des letzten Jahres gemäß Ratsbeschluss Mitglied im bundesweiten Netzwerk geworden, das sich als Teil der „Gesunde Städte“- Bewegung der WHO versteht und sich intersektoral mit Gesundheitsthemen im Rahmen der Stadtentwicklung beschäftigt"

Laut Anne Leiwering-Muldbücker als verantwortlicher Koordinatorin für das Gesunde Städte Netzwerk in Rheine bildete der "Runde Tisch Gesundheit" einen Auftakt für eine neue Betrachtung und Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit, Lebensqualität und Stadtentwicklung.

mehr:

http://www.wirtschaft-regional.net/runder-tisch-gesundheit-rheine-gegruendet/

 

 

 

Leipziger Gesunde Städte-Netzwerk

37. Infobrief (Februar/März 2017)

Gesundheitskonferenz des Gesundheitsbeirats der Landeshauptstadt München

Medizinische Versorgung - Was brauchen wir, damit die Münchnerinnen und Münchner gut versorgt sind?

Die Vortragsfolien, sowie die Kurzzusammenfassungen der einzelnen Vorträge stehen auf der Homepage des Münchner Gesundheitsbeirats zum Download bereit.

Sie finden sie unter folgendem Link:

http://www.gesundheitsbeirat-muenchen.de/?page_id=1056

Na klar reden wir darüber! Ein Gläschen Sekt schadet nicht, oder doch?

Gesundheitswoche „Marzahn-Hellersdorf bewegt sich“

Am 01. Juli 2016 beteiligte sich der Suchtverbund Marzahn-Hellersdorf wieder mit einem interaktiven Informationsstand am Abschlussfest der Gesundheitswoche „Marzahn-Hellersdorf bewegt sich“. Diesmal waren viele Marktstände und eine Bühne vor dem KOMPASS – Haus im Stadtteil aufgebaut und das Wetter war perfekt. Neben den üblichen Informationsmaterialien versuchten wir mit interaktiven Elementen wie dem AlköR-Bierkastenquiz, den Meinungswürfeln und einer Bodenzeitung zum Thema Glücksspiel unserem Publikum Meinungen zu verschiedenen Aspekten der Sucht zu entlocken. Prominentester Besuch waren die Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages, Frau Petra Pau sowie unsere Gesundheits- und Sozialstadträtin, Frau Dagmar Pohle.
Die Antworten zu den Fragen der Meinungswürfel haben wir per Strichliste erfasst und erfreulich festgestellt, das auf die Frage „Ist Alkoholkonsum für Jugendliche schädlicher als für Erwachsene?“ 100 % mit „JA“ geantwortet haben. Die Frage „Ein Glas Sekt schadet dem ungeborenen Kind?“ bejahten allerdings nur noch 54 %, während die anderen 45 % mit „NEIN“ antworteten. Erkenntnis: Wir dürfen mit unseren Aktivitäten zur Prävention des Alkoholmissbrauchs nicht nachlassen. Deshalb sind wir an die Koordinatorin unseres Netzwerkes Frühe Hilfen mit dem Wunsch herangetreten, ein Einlegeblatt für den Mütterpass zu gestalten, mit dem die Mütter und ihre Partner_innen angehalten werden sollen, auf Alkohol- und Nikotinkonsum während der Schwangerschaft zu verzichten.
Auch wenn der Zulauf zu wünschen übrig ließ, waren wir mit Spaß bei der Sache. Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer! Auf jeden Fall hatten wir den schönsten und höchsten Smiley-Luftballon an unserem Stand.

Bodenzeitung zum Thema Glücksspielsucht (Datei)
Bildquelle: Ove Fischer, Suchthilfekoordinator Marzahn-Hellersdorf
Bodenzeitung zum Thema Glücksspielsucht im Einsatz.
Bildquelle: Ove Fischer, Suchthilfekoordinator Marzahn-Hellersdorf

Nächste GSN-Mitgliederversammlung und Symposium 31.05 - 02.06.2017 in Hamburg!

Das diesjährige Fachsymposium des Gesunde Städte-Netzwerks hat das Thema "Stadt im Wandel - Gesunde Städte und Gemeinden von morgen". Trendforschung wie sie etwa Peter Wippermann repräsentiert trifft auf Kommunalpolitik. Spannende Diskussionen und Vorträge an zwei Tagen sind zu erwarten.

Die Mitgliederversammlung des Gesunde Städte-Netzwerks geht dem Symposium voraus. Sie setzt sich aus den VertreterInnen der 77 Mitgliedskommunen zusammen (jeweils 1 VertreterIn der kommunale Körperschaft und 1 VertreterIn der lokalen Gesundheits- und Selbsthilfeinitiativen). 

Zum Gesunde Städte-Symposium sind alle fachpolitisch und wissenschaftlich Interessierten herzlich eingeladen.Anmeldemodalitäten folgen.

Gesundheitskonferenz 2016 in Dresden „Verantwortung der Kommune im Präventionsgesetz“

Die Landeshauptstadt Dresden veranstaltet in Kooperation mit der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. und mit freundlicher Unterstützung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege die diesjährige Gesundheitskonferenz

am 2. Dezember 2016
9.00 und 15.00 Uhr
im Neuen Rathaus Dresden (Plenarsaal).

Unter dem Hauptthema „Verantwortung der Kommune im Präventionsgesetz“ werden die Chancen und Herausforderungen der Kommune mit dem neuen Präventionsgesetz aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Online-Anmeldung finden Sie unter:http://www.dresden.de/de/leben/gesundheit/who/055_lebenslanges_lernen.php

Programmflyer herunterladen: https://www.dresden.de/media/pdf/gesundheit/WHO_Flyer_Gesundheitskonferenz_2016.pdf

Die schlaue Stadt - Nützt das Konzept von Smart City einer gesundheitsförderlichen Stadtentwicklung?

Ein Tandemvortrag mit dem Stadt- und Raumplaner Prof. Giffinger aus Wien und Prof. Müller, Gesundheitswissenschaftler aus Bremen.

Donnerstag, den 15. September um 19 Uhr, LVR-Industriemuseum, Zinkfabrik Altenberg, Oberhausen.

Anmeldung

Marzahn-Hellersdorfer Gesundheitskonferenz

Die 12. Marzahn-Hellersdorfer Gesundheitskonferenz wird die Weiterentwicklung der  Präventionskette im Blick haben und dabei die Lebensphase vom Erwerbsleben in die nachberufliche Phase betrachten.

Die positive Gestaltung von Übergängen ist ein wesentlicher Faktor für Gesundheit und Lebensqualität. Welche Erwartungen knüpfen Bürgerinnen und Bürger an den Übergang in die nachberufliche Zeit und wie können sie erfüllt werden? Welche Anforderungen und Bedarfe gilt es aus der Perspektive von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu berücksichtigen? Wer steht im Bedarfsfall zur Verfügung, unterstützt und begleitet Menschen und Familien in schwierigen Lebenslagen, z.B. mit gesundheitlichen Einschränkungen, bei Erwerbslosigkeit? Fragen, die ausgehend von den Ergebnissen der Studie „50 und älter in Marzahn-Hellersdorf“ erörtert werden.

Vorgestellt werden gelingende Ansätze und Strukturen, die wir mit Ihrer Expertise für die weitere Ausrichtung der kommunalen Schwerpunktsetzung diskutieren wollen.

Veranstaltungsort ist auf Einladung von Dagmar Pohle, Bezirksstadträtin für Gesundheit und Soziales, am 15. Juni 2016 das Freizeitforum Marzahn in der Marzahner Promenade 55. Programm und Einladung

Selbsthilfe zeigt Gesicht

Von Anfang März bis Ende April 2016 ist die Ausstellung „Selbsthilfe zeigt Gesicht“ im Foyer des Klinikum Nürnberg zu finden und bekommt dort viel Beachtung – nicht nur bei den PatientInnen, sondern auch bei den Besuchenden und beim Klinikpersonal.

Die Ausstellung beinhaltet 17 eindrucksvolle  Fotoportraits von Menschen mit verschiedenen Erkrankungen oder ihren Angehörigen und gibt auf 11 weiteren Tafeln Informationen zur Selbsthilfe ganz allgemein. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Kiss Mittelfranken und Studentinnen der Evangelischen Hochschule Nürnberg

 „Ich zeige mein Gesicht, weil es zu mühsam wurde, es zu verstecken“, schreibt Brigitte Richter in der Begleitbroschüre der Ausstellung, in der zwölf Frauen und sechs Männer in großer Offenheit über ihre vielfältige Probleme berichten. Sie arbeitet als Ergotherapeutin und ist Mitglied in der Pandora Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener e.V. Wie viele andere hat sie bereits einen langen Leidensweg hinter sich, als sie einer Selbsthilfegruppe beitritt. „Dabei war mir meine Erkrankung äußerlich kaum ins Gesicht geschrieben – außer, dass ich in akuten schizophrenen Schüben einen besonderen Glanz in meinen Augen gehabt haben soll. Ich habe meine Krankheitszeiten in meinen Lebenslauf geschrieben und trotzdem, oder gerade deshalb, Arbeitsstellen bekommen. Auf diese Weise lebe ich innerlich viel freier, als ständig auf der Hut und in Angst davor, dass jemand mein Geheimnis erfährt.“

Die Ausstellung gibt den Selbsthilfeaktiven aber nicht nur ein Gesicht, sondern sie zeigt eindrücklich, dass sich die Menschen in den Selbsthilfegruppen ihren Problemen stellen, ihre Situation selbst in die Hand nehmen und damit zu Experten und Expertinnen für ihre Krankheit werden.

Gerne verleihen wir die Ausstellung kostenlos an alle, die sie in ihren Räumen ausstellen möchten.

Alle weiteren Infos gibt unter http://wanderausstellung.kiss-mfr.de/

"Bundesrahmenempfehlungen" zum Präventionsgesetz sind beschlossen.

Die Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz nach § 20d Abs. 3 SGB V liegen vor. Es folgen die Landesrahmenempfehlungen. Das Gesunde Städte-Netzwerk will sich an der Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention beteiligen. Das Netzwerk sorgt für die dringend notwendige Transparenz bei der Umsetzung des verkürzt "Präventionsgesetz" genannten Bundesgesetzes, das sich nach seiner Verabschiedung 2015 inzwischen als "Artikelgesetz" im Sozialgesetzbuch (SGB V) findet. Sowohl bei unserem Kompetenzforum 2016 am 22.2.2016 in München, als auch bei unserem Symposium am 9.Juni 2016 in Oldenburg bieten wir interessierten Kolleginnen und Kollegen aus Verwaltung, Selbsthilfe, Kassen und Wissenschaft sich an der dringend notwendigen Fachdiskussion zu den Rahmenempfehlungen auf der Länderebene zu beteiligen und ggf. an kommunalen Lösungen mitzuwirken.

Sie finden das Dokument als PDF-Datei hier

Gesunder Rhein-Kreis Neuss: Newsletter Gesundheit aktuell

Der Rhein-Kreis Neuss, Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk seit 1990, gibt monatlich den „Newsletter Gesundheit“ heraus (April 2016-Ausgabe)

01.02.2016

Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen

Positionspapier des Vorstands des Gesundheitsbeirats der Landeshauptstadt München (externer Link)

Gesunde Stadt Stuttgart: Newsletter der kommunalen Gesundheitskonferenz

Für die kommunale Gesundheitskonferenz Stuttgart erscheint dreimal jährlich ein Newsletter. Stuttgart ist seit 1998 Mitglied des Gesunde Städte-Netzwerks.

Gesundheitszieleprozess Treptow-Köpenick: Sucht im Alter

Gelungene Broschüre vom Gesunde Städte-Mitglied Treptow-Köpenick

26.01.2016

"Projekt soll Nürnberg gesünder machen"

Die "Gesundheitsregionplus" wird in Nürnberg die Arbeit mit einer alten Bekannten aus dem Gesunde Städte-Netzwerk aufnehmen: Romy Eißner leitet die Geschäftsstelle. Wir wünschen einen guten Start im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und einer verbesserten kommunalen Gesundheitsförderung Zeitungsartikel

Buchveröffentlichung: Gesundheitsförderung lokal verorten

Untertitel: Räumliche Dimensionen und zeitliche Verläufe des WHO-Setting-Ansatzes im Quartier von Gesine Bär (2015); die Studie von Gesine Bär analysiert auf der Grundlage stadtsoziologischer sowie gesundheitswissenschaftlicher Forschungen drei Fallstudienverläufe (Fürth, Halle, Hamburg Altona-Lurup). Gesundheitsförderung wird jeweils als projektförmige Aktivität bzw. Intervention in Stadtteilen und Quartieren definiert und nicht als gesundheitserzieherische Maßnahme für spezifische Gesundheitsziele im nationalen Massstab. Grenzen und Möglichkeiten des Setting-Ansatzes in der Gesundheitsförderung hängen vielmehr von einer "lokalen Beteiligungskultur" und der "horizontalen und vertikalen Integration von Akteur_innen der gesundheitsförderdernden Stadtteilentwicklung" ab. Eine Interventionspraxis im Sinne lebensweltlicher Gesundheitsförderung ist ohne Partizipation der Bürger und ohne aktive Kommunalpolitik unrealistisch.HW

Handlungsleitfaden für kommunale Strategien der Bewegungsförderung

Im Alter AUF Leben - Bewegungsförderung in der Kommune - ein Handlungsleitfaden für neue und nachhaltige Bewegungsangebote für Hochaltrige sowie für Menschen mit Demenz. Motivation zu fördern und aktiv zu bleiben, waren Ziele des kommunal orientierten Projekts des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Die Ergebnisse und Herangehensweisen für solch ein Vorhaben sind in einem Handlungsleitfaden dargestellt. Dieser kann in gedruckter Form bei miriam.schreck@dtb-online.de angefordert werden.