Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland

 

 

Nachrichten und ReTweets des Gesunde Städte-Netzwerks auf Twitter (jeweils GSN-Logo anklicken). Auf Twitter erscheinen v.a. Links mit Bezug zu den Gesunden Städten, auf "Aktuelles" v.a. Eigenberichte.

Aktuelles

"Fit im Park" - in Dresden

Vom 2. August bis 28. September 2017

Die Förderung der körperlichen Aktivität in der Bevölkerung ist ein Schwerpunkt des WHO-Projektes „Gesunde Städte“ der Landeshauptstadt. Hierzu sind bereits diverse Aktionen und Projekte initiiert worden und nun startet das Modellprojekt „Fit im Park“. Hintergrund des Projektes ist die Tatsache, dass körperliche Aktivität in modernen Gesellschaften nicht mehr so ausgeprägt ist und im Alltag Bewegung bzw. körperliche Aktivität oftmals zu kurz kommen. www.dresden.de/fit-im-park

Flyer der Veranstaltungsreihe herunterladen: https://goo.gl/VteSWR

Bericht über die Auftaktveranstaltung im Sachsen Fernsehen: https://goo.gl/aW6ss4

 

 

Düsseldorfer Basis- Gesundheitsdaten - Monitoring 2017

Wie sieht die gesundheitliche Situation in der Landeshauptstadt Düsseldorf aus? Welche Krankheiten treten besonders häufig auf, und welche gehen zurück? Sind Trends erkennbar?

Auch in diesem Jahr stellen wir Ihnen gerne wieder eine Auswahl gesundheitsrelevanter Basisdaten im Sinne eines Monitorings für die Landeshauptstadt Düsseldorf zur Verfügung. Hierzu dienen die bereitgestellten Daten des Landeszentrums für Gesundheit NRW (LZG) mit deren allgemeinen Indikatoren-Kommentierungen.

Die kontinuierliche Abbildung bevölkerungsrelevanter Daten zeigt Entwicklungen und Trends auf und dient als unerlässliche Grundlage für Erkenntnisse und Planungsprozesse.
Bericht herunterladen: https://goo.gl/XKYe5W

 

 

Gesunde Stadt Marburg: Neu im Gesunde Städte-Netzwerk

Die Universitätsstadt ist seit Juni 2017 Mitglied des Gesunde Städte-Netzwerks (GSN) der Bundesrepublik Deutschland. Dies war im April 2017 vom Magistrat beschlossen worden. „Gesundheit ist neben Bildung die wichtigste strategische Ressource für eine sozialorientierte Kommune wie Marburg“, erklärte Oberbürgermeister (OB) Dr. Thomas Spies in einer Pressekonferenz.Der Sprecherinnen- und Sprecherrat des GSN beschloss den Aufnahmeantrag der Stadt Marburg einmütig.

Das Netzwerk tritt dafür ein, dass Gesundheitsförderung tatsächlich in den Kommunen, im Alltag der Menschen ankommt. „Gesundheitsförderung funktioniert nur über Bürgerbeteiligung – und die Motivation zur Beteiligung muss das Hauptaugenmerk sein“, sagte der OB während der Konferenz mit dem bundesweiten Koordinator des „Gesunde Städte-Netzwerks“ Dr. Hans Wolter und Andrea Heilmann vom lokalen Projekt „Gesunde Stadt“. Eigenbericht der Stadt Marburg

Herzliches Willkommen!

 

 

Diabetes-Info-Mobil auf dem Bad Honnefer Marktplatz

Copyright Foto: Stadt Bad Honnef
v. l.: Heinz Kleyböcker (ehrenamtlicher tätig für den Bezirksverband Bonn, Beauftragter Landesverband Deutsche Diabetes-Hilfe, Claudia Bobe (Diabetesberaterin Deutsche Diabetes Gesellschaft e. V.), Maria Braz (Deutsche Diabetes-Hilfe Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V.), stellvertretender Bürgermeister Peter Profittlich, Seniorenbeauftragte und Koordinatorin Gesunde Stadt der Stadt Bad Honnef Iris Schwarz

Bad Honnef. Für Bad Honnefer Passantinnen und Passanten, die im Inneren des umgebauten Kleinbusses Platz genommen hatten, war es nur ein winziger Stich in den Finger, aber dadurch konnte eine wichtige Vordiagnose gestellt werden: Sind die Blutzucker-Werte in Ordnung? Das Diabetes-Info-Mobil, kostenlose Diabetesberatungsstelle mit Sofort-Diagnostik des Vereins Deutsche Diabetes-Hilfe Landesverband Nordrhein-Westfalen, hatte am Markt Station gemacht.

Auch stellvertretender Bürgermeister Peter Profittlich ließ sich bei dieser Gelegenheit testen, um für die Aktion zu werben und zu animieren, seinem Beispiel zu folgen und Gesundheits-Werte regelmäßig überprüfen zu lassen. Um die acht Millionen Diabetikerinnen und Diabetiker gibt es in Deutschland. Geschätzt wird, dass die Krankheit bei zwei Millionen Menschen unentdeckt ist.

Für Seniorenbeauftragte und Koordinatorin Gesunde Stadt der Stadt Bad Honnef Iris Schwarz sind die Leistungen der  Deutschen Diabetes-Hilfe beeindruckend. Über die Diagnose hinaus klärt der Verein auf und berät umfassend. Sie ließ sich ebenfalls im Bus testen und nahm auch das Angebot, kostenlos den Blutdruck messen zu lassen, wahr. Sie sagte: "Bad Honnef ist Mitglied im Gesunde Städte-Werk der Bundesrepublik Deutschland und dass das Diabetes-Info-Mobil hier seinen Service zur Verfügung stellte, ist ein guter, aktiver Beitrag als Gesundheitsstadt."

Heinz Kleyböcker ist seit 15 Jahren unermüdlich ehrenamtlich für den Bezirksverband Bonn in ganz Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Der Verein leiste wichtige Arbeit, erklärte er, denn durch die Früherkennung lassen sich schwere und teure Folgekrankheiten vermeiden.

Wurde bei einem Passanten oder einer Passantin in Bad Honnef ein hoher Wert festgestellt, empfahl Diabetesberaterin Claudia Bode dringend zum Arzt zu gehen. Bei acht Prozent der Menschen, die im Mobil getestet werden, gibt es einen Verdacht auf Diabetes.

In einer anderen Stadt war es schon einmal nötig gewesen, dass nach der Messung eines extrem hohen Wertes der Krankenwagen gerufen werden musste, weil Lebensgefahr bestand. So dramatisch geht der Vorsorgetest allerdings selten aus. Eine gesunde Lebensweise ist entscheidend. Maria Braz vom Landesverband erklärt, dass durch viel Bewegung und gute Ernährung ohne Fertiggerichte eine gute Vorsorge getroffen werden kann. 

Die "Diabetesberatung auf Rädern" finanziert sich auch mit Hilfe von Spenden. Mehr Informationen gibt es unter: https://menschen-mit-diabetes.de <https://menschen-mit-diabetes.de> .

Informationen zum Gesunde Städte-Netzwerk gibt es auf der Internet-Seite der Stadt Bad Honnef: www.bad-honnef.de <http://www.bad-honnef.de>  (Rubrik Soziales&Familie).

App „Gesundes Neukölln“

Diese bundesweit einzigartige Anwendung für mobile Endgeräte bietet Familien eine Übersicht über alle Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Jugend, Sport und Freizeit in Neukölln. So erhält jede Familie einen einfachen Zugang zu Babyschwimmen, Sportverein und Beratungsangebot. Die App „Gesundes Neukölln“ wird aber auch von Fachkräften genutzt. Denn auch sie kennen in einem Bezirk mit über 325.000 Einwohnerinnen und Einwohnern nicht jedes Angebot. Fachkräfte aus Jugend- und Gesundheitsamt, Jobcenter oder Freien Trägern haben nun erstmalig einen Überblick über alle Angebote in Neukölln. Bisher gibt es 993 Einträge in der Datenbank. Und es werden immer mehr!

Link: www.gesundes-neukoelln.de

Basisgesundheitsbericht der Stadt Oberhausen 2016 erschienen

Oberhausen hat den Basisgesundheitsbericht 2016 mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Den Bericht können Sie mit einem Klick auf das Titelbild herunterladen oder über diesen Link: goo.gl/wSrJpd

 

 

 

  
 

Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“- Mitwirkung des GSN

738.000 Kinder kamen im Jahr 2015 in Deutschland auf die Welt, die allermeisten davon gesund. Allerdings ist ein gesunder Start ins Leben nicht nur eine Frage guter medizinischer Versorgung, sondern auch die Rahmenbedingungen für Familien spielen eine zentrale  Rolle. Das Gesundheitsziel "Gesundheit rund um die Geburt" wurde von über 30 Mitgliedern einer interdisziplinären Expertenarbeitsgruppe über zwei Jahre hinweg unter der Leitung von Thomas Altgeld erarbeitet. Dass Gesunde Städte-Netzwerk war im Auftrag des Sprecherinnen- und Sprecherrats durch Kerstin Moncorps, Gesunde Städte-Koordinatorin von Marzahn-Hellersdorf (Bezirk von Berlin), in der Arbeitsgruppe vertreten.

Zentrale Zielstellungen sind eine höhere Selbstbestimmung der Mütter innerhalb des Versorgungsgeschehens, die Verbesserung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen rund um die Geburt, die Stärkung von Ressourcen sowie die Früherkennung von Risiken und Entwicklungsbedarfen.

Fünf Ziele wurden festgelegt und in einer Broschüre (Download) ausführlich dargestellt. Sie lauten:

1. Eine gesunde Schwangerschaft wird ermöglicht und gefördert.

2. Eine physiologische Geburt wird ermöglicht und gefördert.

3. Die Bedeutung des Wochenbetts und die frühe Phase der Elternschaft sind anerkannt und gestärkt.

4. Das erste Jahr nach der Geburt wird als Phase der Familienentwicklung unterstützt. Eine gesunde Entwicklung wird ermöglicht und gefördert.

5. Lebensweiten und Rahmenbedingungen rund um die Geburt sind gesundheitsförderlich gestaltet.

„Runder Tisch Gesundheit“ in Rheine

"Seit kurzem übernimmt die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH eine Koordinierungsfunktion für das Gesunde Städte-Netzwerk in Rheine. Die Stadt Rheine ist Ende des letzten Jahres gemäß Ratsbeschluss Mitglied im bundesweiten Netzwerk geworden, das sich als Teil der „Gesunde Städte“- Bewegung der WHO versteht und sich intersektoral mit Gesundheitsthemen im Rahmen der Stadtentwicklung beschäftigt"

Laut Anne Leiwering-Muldbücker als verantwortlicher Koordinatorin für das Gesunde Städte Netzwerk in Rheine bildete der "Runde Tisch Gesundheit" einen Auftakt für eine neue Betrachtung und Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit, Lebensqualität und Stadtentwicklung.

mehr:

http://www.wirtschaft-regional.net/runder-tisch-gesundheit-rheine-gegruendet/

 

 

 

Leipziger Gesunde Städte-Netzwerk

39. Infobrief (August/September 2017)

Gesundheitskonferenz des Gesundheitsbeirats der Landeshauptstadt München

Medizinische Versorgung - Was brauchen wir, damit die Münchnerinnen und Münchner gut versorgt sind?

Die Vortragsfolien, sowie die Kurzzusammenfassungen der einzelnen Vorträge stehen auf der Homepage des Münchner Gesundheitsbeirats zum Download bereit.

Sie finden sie unter folgendem Link:

http://www.gesundheitsbeirat-muenchen.de/?page_id=1056

Na klar reden wir darüber! Ein Gläschen Sekt schadet nicht, oder doch?

Gesundheitswoche „Marzahn-Hellersdorf bewegt sich“

Am 01. Juli 2016 beteiligte sich der Suchtverbund Marzahn-Hellersdorf wieder mit einem interaktiven Informationsstand am Abschlussfest der Gesundheitswoche „Marzahn-Hellersdorf bewegt sich“. Diesmal waren viele Marktstände und eine Bühne vor dem KOMPASS – Haus im Stadtteil aufgebaut und das Wetter war perfekt. Neben den üblichen Informationsmaterialien versuchten wir mit interaktiven Elementen wie dem AlköR-Bierkastenquiz, den Meinungswürfeln und einer Bodenzeitung zum Thema Glücksspiel unserem Publikum Meinungen zu verschiedenen Aspekten der Sucht zu entlocken. Prominentester Besuch waren die Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages, Frau Petra Pau sowie unsere Gesundheits- und Sozialstadträtin, Frau Dagmar Pohle.
Die Antworten zu den Fragen der Meinungswürfel haben wir per Strichliste erfasst und erfreulich festgestellt, das auf die Frage „Ist Alkoholkonsum für Jugendliche schädlicher als für Erwachsene?“ 100 % mit „JA“ geantwortet haben. Die Frage „Ein Glas Sekt schadet dem ungeborenen Kind?“ bejahten allerdings nur noch 54 %, während die anderen 45 % mit „NEIN“ antworteten. Erkenntnis: Wir dürfen mit unseren Aktivitäten zur Prävention des Alkoholmissbrauchs nicht nachlassen. Deshalb sind wir an die Koordinatorin unseres Netzwerkes Frühe Hilfen mit dem Wunsch herangetreten, ein Einlegeblatt für den Mütterpass zu gestalten, mit dem die Mütter und ihre Partner_innen angehalten werden sollen, auf Alkohol- und Nikotinkonsum während der Schwangerschaft zu verzichten.
Auch wenn der Zulauf zu wünschen übrig ließ, waren wir mit Spaß bei der Sache. Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer! Auf jeden Fall hatten wir den schönsten und höchsten Smiley-Luftballon an unserem Stand.

Bodenzeitung zum Thema Glücksspielsucht (Datei)
Bildquelle: Ove Fischer, Suchthilfekoordinator Marzahn-Hellersdorf
Bodenzeitung zum Thema Glücksspielsucht im Einsatz.
Bildquelle: Ove Fischer, Suchthilfekoordinator Marzahn-Hellersdorf

Bundesumweltministerium: Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit

Die „Handlungsempfehlungen“ basieren auf der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichten Leitlinie für die Erarbeitung eines Hitzeaktionsplans  und auf den Ergebnissen der Hessischen HEAT-Studie. Sie wurden von der vom Bundesumweltministerium (BMUB) geleiteten Arbeitsgruppe ‚Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels (GAK)‘  erarbeitet. Sie beinhalten sowohl kurzfristige, ohne große Investitionen umsetzbare Sofortmaßnahmen als auch langfristige Maßnahmen, die bei einer Planung grundsätzlich berücksichtigt werden sollten. Die Umsetzung erfolgt im Wesentlichen in den einzelnen Ländern auf kommunaler Ebene.  Solche Hitzeaktionspläne können ein Beitrag zu einer übergreifenden Strategie zur Anpassung an den Klimawandel im Handlungsfeld menschliche Gesundheit sein. Download

Marzahn-Hellersdorfer Gesundheitskonferenz

Die Dokumentation bzw. Berichte zur 12. Marzahn-Hellersdorfer Gesundheitskonferenz (2016) über die  Weiterentwicklung der  Präventionskette liegen inzwischen vor.

Programm und Einladung

"Bundesrahmenempfehlungen" zum Präventionsgesetz sind beschlossen.

Die Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz nach § 20d Abs. 3 SGB V liegen vor. Es folgen die Landesrahmenempfehlungen. Das Gesunde Städte-Netzwerk will sich an der Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention beteiligen. Das Netzwerk sorgt für die dringend notwendige Transparenz bei der Umsetzung des verkürzt "Präventionsgesetz" genannten Bundesgesetzes, das sich nach seiner Verabschiedung 2015 inzwischen als "Artikelgesetz" im Sozialgesetzbuch (SGB V) findet. Sowohl bei unserem Kompetenzforum 2016 am 22.2.2016 in München, als auch bei unserem Symposium am 9.Juni 2016 in Oldenburg bieten wir interessierten Kolleginnen und Kollegen aus Verwaltung, Selbsthilfe, Kassen und Wissenschaft sich an der dringend notwendigen Fachdiskussion zu den Rahmenempfehlungen auf der Länderebene zu beteiligen und ggf. an kommunalen Lösungen mitzuwirken.

Sie finden das Dokument als PDF-Datei hier

Gesunder Rhein-Kreis Neuss: Newsletter Gesundheit aktuell

Der Rhein-Kreis Neuss, Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk seit 1990, gibt monatlich den „Newsletter Gesundheit“ heraus (April 2016-Ausgabe)

01.02.2016

Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen

Positionspapier des Vorstands des Gesundheitsbeirats der Landeshauptstadt München (externer Link)

Gesunde Stadt Stuttgart: Newsletter der kommunalen Gesundheitskonferenz

Für die kommunale Gesundheitskonferenz Stuttgart erscheint dreimal jährlich ein Newsletter. Stuttgart ist seit 1998 Mitglied des Gesunde Städte-Netzwerks.

Gesundheitszieleprozess Treptow-Köpenick: Sucht im Alter

Gelungene Broschüre vom Gesunde Städte-Mitglied Treptow-Köpenick

26.01.2016

"Projekt soll Nürnberg gesünder machen"

Die "Gesundheitsregionplus" wird in Nürnberg die Arbeit mit einer alten Bekannten aus dem Gesunde Städte-Netzwerk aufnehmen: Romy Eißner leitet die Geschäftsstelle. Wir wünschen einen guten Start im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und einer verbesserten kommunalen Gesundheitsförderung Zeitungsartikel

Buchveröffentlichung: Gesundheitsförderung lokal verorten

Untertitel: Räumliche Dimensionen und zeitliche Verläufe des WHO-Setting-Ansatzes im Quartier von Gesine Bär (2015); die Studie von Gesine Bär analysiert auf der Grundlage stadtsoziologischer sowie gesundheitswissenschaftlicher Forschungen drei Fallstudienverläufe (Fürth, Halle, Hamburg Altona-Lurup). Gesundheitsförderung wird jeweils als projektförmige Aktivität bzw. Intervention in Stadtteilen und Quartieren definiert und nicht als gesundheitserzieherische Maßnahme für spezifische Gesundheitsziele im nationalen Massstab. Grenzen und Möglichkeiten des Setting-Ansatzes in der Gesundheitsförderung hängen vielmehr von einer "lokalen Beteiligungskultur" und der "horizontalen und vertikalen Integration von Akteur_innen der gesundheitsförderdernden Stadtteilentwicklung" ab. Eine Interventionspraxis im Sinne lebensweltlicher Gesundheitsförderung ist ohne Partizipation der Bürger und ohne aktive Kommunalpolitik unrealistisch.HW

Handlungsleitfaden für kommunale Strategien der Bewegungsförderung

Im Alter AUF Leben - Bewegungsförderung in der Kommune - ein Handlungsleitfaden für neue und nachhaltige Bewegungsangebote für Hochaltrige sowie für Menschen mit Demenz. Motivation zu fördern und aktiv zu bleiben, waren Ziele des kommunal orientierten Projekts des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Die Ergebnisse und Herangehensweisen für solch ein Vorhaben sind in einem Handlungsleitfaden dargestellt. Dieser kann in gedruckter Form bei miriam.schreck@dtb-online.de angefordert werden.