Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland

 

 

Twitter und aktuelle Eigenberichte

Auf Twitter erscheinen in der Regel Internetlinks mit Bezug zu den Gesunden Städten und Gemeinden, darüberhinaus auf dieser Seite Eigenberichte.

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Regionalkonferenz „Lebenswerte.Stadt.Berlin.“

 

Mittwoch, 26.9.2018, 9:30 – 15 Uhr, Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

Politische Entscheidungen und Maßnahmen wirken sich maßgeblich auf das Wohlbefinden und auch die Gesundheit der Menschen in der Stadt aus. Um Berlin als lebenswerte Stadt zu erhalten und weiterzugestalten, muss dieser Aspekt in allen politischen Prozessen ressortübergreifend mitgedacht werden. Die Regionalkonferenz „Lebenswerte.Stadt.Berlin.“ nimmt dies in den Fokus, zeigt die unterschiedlichen Perspektiven und Beiträge vielfältiger Akteure und stellt gute Ansätze zur Zusammenarbeit vor.

Neben informativen Fachbeiträgen und Dialogen erwarten die Teilnehmenden Thementische für den Austausch und eine Diskussionsrunde mit zentralen Akteuren.

Die Regionalkonferenz findet am Mittwoch, den 26.09.2018 von 9.30 – 15.00 Uhr im Rathaus Charlottenburg statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind dem Programm zu entnehmen (hier).

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis 19. September 2018 unter www.anmeldung.gesundheitbb.de gebeten.

Bei Rückfragen: Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V., Frau Josy Dittmar, Tel. 030 / 44 31 90-991, E-Mail: dittmar@gesundheitbb.de.

 

 

Neues Mitglied: Ludwigsburg

Die Kreisstadt Ludwigsburg hat sich erfolgreich für die Mitgliedschaft im Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik (GSN) beworben und ist damit die  80. Kommune im Netzwerk. Die Abstimmung über den Antrag der Stadt  im Sprecherinnen- und Sprecherrat des GSN erfolgte einstimmig. Besonders hervorgehoben wurde, dass die Stadt koordinierende Funktionen für die kommunale Gesundheitsförderung schafft und die Beteiligung der Bürgerschaft ernst nimmt.Für den Aufbau und die strategische Ausrichtung der kommunalen Gesundheitsförderung wurde eine integrierte Strategie aufgestellt. Ziel ist die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Ludwigsburg. Im Gesundheitsforum der Stadt setzen Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerschaft gesundheitsrelevante Themen. In der Zukunftskonferenz arbeiten die Bürger mit der Verwaltung und der Politik auf gleicher Augenhöhe zusammen. Weitere Informationen über lebenslagenorientierte Gesundheitsförderung in Ludwigburg hier http://www.sport-gesundheit-ludwigsburg.de/start/gesundheit/gesund+aufwachsen.html

Netzwerk „Frühe Hilfen“ informierte über Angebote für Kinder von psychisch kranken Eltern

Das Netzwerk Frühe Hilfen Siebengebirge beschäftigte sich in seinem 2. Treffen 2018 mit dem Themenschwerpunkt Kinder psychisch kranker Eltern.

Neben der medizinischen und therapeutischen Betreuung der Eltern sind die Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) im Rhein-Sieg-Kreis Leistungsanbieter für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige.

Sie bieten Angebote in den verschiedensten Bereichen an. (ambulant betreutes Wohnen, Krisendienst, gerontopsychiatrische Beratung, Kinder-, und Jugendhilfe, Kontakt und Beratung sowie eine Tagesstätte)

Pressemitteilung herunterladen

Gesunde Hansestadt Rostock "Gesundheit verbindet"

Unter dem Motto „Gesundheit verbindet“ kamen am 25. April 2018 Uhr Menschen, Einrichtungen und Organisationen aus der Hansestadt Rostock zu Wort, um sich zu Fragen der Stadtgesundheit, zu Problemen und Perspektiven zu äußern.Das Gesundheitsamt Rostock und die Gesunde Städte-Koordinatorin hatten einen "Marktplatz Stadtgesundheit" geöffnet.Das Geschehen wird in einem viertelstündigen Video gezeigt mit vielen Hinweisen auf Aktionsmöglichkeiten zur kommunalen Gesundheitsförderung.

Link: https://youtu.be/mxjyl4ZkXWc

 

 

Das Gesunde Städte-Netzwerk - Ein Interview mit Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky

Newsletter Gesundheit April 2018 aus dem Rhein-Kreis-Neuss.

 

 

 

Das "Präventionsgesetz" - drei Jahre nach seiner Verabschiedung - Viertes Kompetenzforum des Gesunde Städte-Netzwerks

Programm-Flyer herunterladen   

Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes – Gesamtverband e. V., leitete das Kompetenzforum mit einem Impulsvortrag über Wirkungen, Erfahrungen und Strategien im Zusammenhang mit dem 2015 in Kraft getretenen "Präventionsgesetz" ein. Die Gesundheitsdezernentin der Stadt Kassel, Frau Anne Janz, gab den Teilnehmer/innen einen Einblick in die Bestandsaufnahme zur Umsetzung des Bundesgesetzes aus kommunaler Sicht. Thomas Altgeld, Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e. V., wählte einen kritischen Blickwinkel, um Wirkungen und Chancen das "Präventionsgesetz" aus der Perspektive der Zivilgesellschaft darzustellen.. In vier verschiedenen Workshops erfuhren  die Teilnehmer/innen von Beispielen guter Praxis sowie praktische Handreichungen aus Gesunden Städten und Kreisen . Eine Dokumentation folgt.

 

 

Landkreis Wittenberg neues Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk

Der Sprecherinnen- und Sprecherrat hat in seiner Sitzung am 15. Dezember 2017 dem Aufnahmeantrag des Landkreies Wittenberg zugestimmt. Der Beitritt wird zum 1. Januar 2018 wirksam. Der Landkreis wird dann die 79. Mitgliedskommune des Gesunde Städte-Netzwerkes sein. Er hat rund 129.000 Einwohner und eine Fläche von 1930 qm; Kreisstadt mit 50.000 Einwohnern ist die Lutherstadt Wittenberg.

Der Landkreis verfolgt die Strategie vorhandene kommunale und zivilgesellschaftliche Strukturen weiter zu entwickeln und um neue Partner zu ergänzen. Gesundheitsförderung soll zu einer anerkannten Querschnittsaufgabe für unterschiedliche kommunale Handlungsfelder und Politikbereiche werden. Hauptziel ist die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger anzuheben.

Die Koordination für das GSN wird beim Fachdienst Gesundheit in der Kreisverwaltung angesiedelt. Die Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises im Neuen Rathaus der Lutherstadt Wittenberg wird von Anbeginn an in die Gesunde Städte-Arbeit mit einbezogen.

 

 

 

www.marburg.de/beteiligung

„Was wollen die Bürgerinnen und Bürger?“ - eigentlich ist diese Frage die wichtigste Grundlage für Stadtverwaltung und Kommunalpolitik. Und weil man am besten die Betroffenen selbst fragt, führte die Stadt Marburg von Oktober bis Dezember 2017 die erste stadtweite „Marburg-Umfrage“ durch. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, die Projektleitung von Phlink und Dr. Griet Newiger-Addy, Leiterin der Bürger/innenbeteiligung bei der Stadt, stellten im Erwin-Piscator-Haus Ergebnisse vor.

Die Befragung steht im Kontext der Erstellung eines Konzepts zur Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung, das derzeit von der Verwaltung zusammen mit interessierten Einwohnern und Einwohnerinnen und der Politik erarbeitet wird. Das Ziel ist, noch mehr Marburgerinnen und Marburger in die Entscheidung und Umsetzung stadtpolitischer Fragen einzubeziehen und Beteiligung aus unterschiedlichen Perspektiven zu stärken.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, nutzte die Stadt einen innovativen Weg bei der Umsetzung der Befragung. Sie beauftragte die studentische Unternehmensberatung Phlink aus Marburg mit der Durchführung und konnte dadurch sicherstellen, dass die Fragebögen auf vielfältigen Wegen in der Stadt verteilt wurden. 4000 gedruckte Fragebögen wurden an zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner ab 14 Jahren in Marburg verschickt. Weitere 1000 Bögen lagen an zentralen öffentlichen Orten, wie zum Beispiel dem Stadtbüro, der Agentur für Arbeit und der Blutspendestelle des Uniklinikums aus.

Im Ergebnis konnte der für repräsentative Aussagen nötige und erwartete Gesamtrücklauf von insgesamt rund 1000 Rückläufern um mehr als das Doppelte übertroffen werden. Insgesamt wurden 2573 Fragebögen beantwortet. Somit beteiligten sich 3,7 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Marburgs ab 14 Jahren an der Umfrage. Dieser Rücklauf ist beachtlich und übertrifft den Rücklauf vieler vergleichbarer Städteumfragen, wie Phlink deutlich machte. Damit erweist sich die Umfrage laut Newiger-Addy bereits im ersten Durchlauf als ein geeignetes und sinnvolles Instrument, um die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt zu stärken. Dies bestätigen auch die Ergebnisse der Fragen zum Thema politische Beteiligung, die ebenfalls Bestandteil des Fragebogens waren. Diese Ergebnisse ebenso wie die Ergebnisse der Fragen zu dem Kulturangebot der Stadt werden in den folgenden Wochen vorgestellt. Der erste Teilbericht mit den hier dargestellten Ergebnissen sowie detaillierteren soziodemographischen Analysen ist online verfügbar: www.marburg.de/beteiligung  (Quelle)

 

 

 

Fachtag zur kommunalen Gesundheitsmoderation in Zusammenarbeit mit dem Gesunde Städte-Netzwerk

Das Projekt „Kommunale Gesundheitsmoderation – Ernährung, Bewegung, Gesundheit IN FORM“ veranstaltete  diesen Fachtag mit 200 Teilnehmer*innen in Kooperation mit dem Gesunde Städte-Netzwerk am 13. April 2018 in Berlin.

Vorträge und Ergebnisse hier abrufbar .

Im Gesunde Städte-Netzwerk sind wir schon vor längerer Z eit auf das Projekt „Kommunale Gesundheitsmoderation"  aufmerksam geworden. An dieser Qualifizierungsmaßnahme für kommunale Gesundheitsmoderator/innen haben inzwischen auch eine Reihe von Kolleginnen und Kollegen aus GSN-Mitgliedskommunen in ganz Deutschland teilgenommen. Es ist eines der wenigen Programme des Bundes, das passgenau auf die Kommunen und den Bedarf in der kommunalen Gesundheitsförderung zugeschnitten ist.

Getragen wird dieses Projekt  von der  Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb), zu deren Mitgliedern bekanntlich  u.a. neben dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auch mehrere Bundesländer (Nordrhein-Westfalen, Bayern, Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz) gehören.                  

Kommunale Gesundheitsförderung bedarf des koordinierten Zusammenwirkens unterschiedlicher Akteure. Gemeinsam mit Ihnen und weiteren Vertretern aus Kommunalverwaltung, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Politik möchten wir diskutieren, wie eine fachübergreifende Zusammenarbeit beim Querschnittsthema Gesundheitsförderung gelingen kann und welche Faktoren für effektives und erfolgreiches Arbeiten von kommunalen Netzwerken der Gesundheitsförderung ausschlaggebend sind.

Newsletter der Stuttgarter Gesundheitskonferenz Ausgabe 12/ März 2018

Newsletter Nr. 12 mit aktuellen Informationen und Projektberichten aus der Gesundheitsförderung und der gesundheitlichen Prävention in Stuttgart. Sie können den Newsletter gerne an weitere Interessierte weiterleiten.

 

 

Auf Bronzekurs! Schwimmkampagne der Landeshauptstadt Kiel

Copyright Landeshauptstadt Kiel

 

 

 

 

 

 

Hintergrund der Schwimmkampagne war die Feststellung, dass  nach Aussagen der DLRG etwa  50 Prozent der Grundschulkinder nicht sicher schwimmen können. Daher haben sich die verschiedenen Partner aus dem Bereich des Schwimmens zusammengeschlossen, um gemeinsam Anstrengungen zu verstärken, dass möglichst alle Kieler Kinder am Ende der Klasse 5 das Bronzeabzeichen erlangen. Die Vernetzung zu diesem Themenbereich mit diesen Partnern begann im Sommer 2016 und im März 2017 wurde die Arbeitsgemeinschaft zur Schwimmkampagne gegründet. Es gibt in Kiel schon länger eine gute Vernetzung im Sportbereich, aber diese enge Form der Zusammenarbeit unter Partnern explizit aus dem Schwimm-Bereich ist neu. Die Schwimmkampagne ist eingebettet in den Masterplan Sport, der Anfang nächsten Jahres in der Ratsversammlung beschlossen werden soll. Die Schwimmkampagne hilft außerdem, die Strategischen Ziele der Landeshauptstadt Kiel zu erfüllen, insbesondere zu einer „kinderfreundlichen Stadt“ zu werden, in der die Lebensqualität u.a. durch bessere Sportmöglichkeiten gefördert wird.

Alle Kinder in der Segelstadt Kiel sollen am Ende der 5. Klasse schwimmen können!

Mit Wassergewöhnung beginnt die Schwimmausbildung schon vor dem Schulstart. Mit dem Seepferdchen-Abzeichen sind die Kinder im Wasser aber noch nicht sicher genug. Deswegen ist das Bronze-Abzeichen wichtig.

Ob beim Schulschwimmen oder in der Freizeit: Wer ab dem 1. September 2017 bis zum 30. Juni 2018 sein Bronze-Abzeichen macht, erhält ein kostenloses Teilnahme-T-Shirt und eine Eintrittskarte für das exklusive Bronze-Fest im neuen Freizeitbad an der Hörnbad. Zusätzlich kann eine Freundin oder ein Freund mitgebracht werden.

Kinder und Jugendliche aus Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten oder Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, haben Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket.

Die Schwimmkampagne ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt Kiel mit dem Schulamt, dem Schulsportbeauftragten der Stadt Kiel, dem Sportlehrerverband, dem

Kreisschwimmverband (Schwimmvereine), dem Sportzentrum der CAU, der DLRG, der DRK Wasserwacht, dem Jungen Rat und der Kieler Bäder GmbH.

Links mit weiteren Informationen:

https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/baeder_straende/auf_bronzekurs.php

www.kiel.de/de/kultur_freizeit/baeder_straende/_dokumente_baeder/schwimmkampagne.pdf

 

 

 

Dresden – eine engagierte gesunde Stadt

Neue Broschüre mit den Leuchtturmprojekten zur Gesundheitsförderung:

"Wie kann Gesundheit im kommunalen Setting entwickelt werden?
Gesundheitspolitik ist eine Aufgabe für die ganze Stadtverwaltung. Hierin zeigt sich das WHO-Motto »Health in all Policies« – »Gesundheit in allen Politikfeldern«.  Die Gesundheit der Bevölkerung soll im Rahmen des gesamten kommunalen Handelns berücksichtigt und unterstützt werden. In Dresden gelingt dies durch Netzwerkarbeit und Kooperation, Synergien im Handeln und in der Umsetzung der Maßnahmen. Nicht nur die Stadtverwaltung ist involviert. Wir arbeiten mit zahlreichen sozialen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden und mit den Dresdnerinnen und Dresdnern zusammen. Ohne diese Partner, wären die Ziele nicht zu erreichen."

(Aus dem Grußwort des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Dresden)

 

 

Réseaux Français Villes-Santé: RFVS

Das Gesunde Städte-Netzwerk Frankreichs ist mit über 80 Mitgliedskommunen etwa so groß wie das deutsche Netzwerk und fast ebenso alt. Es wurde 1990 gegründet (in Deutschland: 1989). Seine Strategie folgt wie hierzulande den Zielen der WHO und der Ottawa-Charta: Gesundheitsförderung, gesundheitliche Chancengleichheit und Neuorientierung der Gesundheitsdienste und der Gesundheitspolitik. Gleichwohl gibt es Unterschiede in der Orientierung der französischen Städte und Gemeinden zu den deutschen: Regionale Zusammenarbeit und gesundheitlicher Umweltschutz stehen ganz oben auf der Agenda. Kurzpräsentation von : K.T résor Sungu-Winkler und Hans Wolter (Gesunde Städte-Sekretariat der Bundesrepublik Deutschland in Frankfurt am Main)

Was macht eine gesunde Lebensumwelt aus? - Ein neues Instrument zur partizipativen Erfassung und Maßnahmenableitung durch Schottisches Netzwerk "Gesunde Städte" vorgestellt

Christoph Gormanns, Düsseldorf und Dr. Peggy Looks, Dresden
Copyright: Stadt Dresden
Copyright: Stadt Dresden

 

Das Schottische Netzwerk "Gesunde Städte" hat am 27./28. September in Edinburgh ein neues Instrument zur Erfassung, Beschreibung und Maßnahmenableitung für gesunde Lebensumwelten vorgestellt.  Die Gesunde-Stadt Koordinatoren, Dr. Peggy Looks, LH Dresden, und Christoph Gormanns, LH Düsseldorf lernten im Rahmen der WHO-Masterclass "Healthy People and Healthy Places in the WHO European Region" das "Place Standard - Tool" kennen.
Das Instrument wird im Rahmen der gesundheitsförderlichen Gestaltung von Lebensumwelten eingesetzt. Anhand von 14 Kriterien, die mit Leitfragen untersetzt sind, werden Quartiere z. B. hinsichtlich der "Spiel- und Erholungsräume" auf einer Skala von 1-7 beurteilt.  Einbezogen in diesen Prozess sind Menschen, die im Quartier leben aber auch Träger vor Ort bzw. Experten der Sozial- sowie Stadtplanung. Die Einzelergebnisse werden in der Gruppe ausdiskutiert und in Form eines Netzdiagramms dargestellt. (Siehe Foto)

Bereits bei Beschreibung der Quartiere werden Handlungspotenziale erkannt und können in einem Maßnahmenplan überführt werden. "Das Instrument stellt eine gelungene Möglichkeit dar, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Akteure im Quartier einzubinden, in die Diskussion zu bringen und gemeinsame Lösungswege entwickeln zu lassen." befinden beide einhellig. An einer Weiterentwicklung des Tools, dass auch auf Deutsch übersetzt werden wird, wird seitens der WHO aktuell gearbeitet, denn "Gesunde Orte" sind das gemeinsame Ziel.

Weitere Informationen:

Dr. Peggy Looks

Beauftragte WHO-Projekt "Gesunde Städte"
Landeshauptstadt Dresden

Geschäftsbereich Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen | Gesundheitsamt |
Abt. Gesundheitsförderung/Prävention
Telefon 0351-4885352
gesundheitsfoerderung@dresden.de | www.dresden.de


Wir stellen vor: Città Sane - Das italienische Gesunde Städte-Netzwerk

Bis heute gibt es über 70 Gemeinden in ganz Italien, die Teil des des italienischen Gesunde Städte-Netzwerks sind.

In der Selbstbeschreibung von "Città Sane" heißt es: 

"Die ideale Stadt ist ein schwieriges Ziel, aber mit Begeisterung zu arbeiten und gemeinsame Ziele zu erreichen, ist eine weniger unmögliche und utopische Perspektive, als viele denken ..." Dem können wir uns aus der Erfahrung des deutschen Netzwerks nur anschließen! 

Wie in Deutschland durch das Grundgesetz ist in Italien ist die kommunale Selbstverwaltung in der Verfassung garantiert  Insbesondere die Art. 114 bis 119 beschäftigen sich mit den Rechten und Pflichten der Gemeinden. Diese haben die Regelungsbefugnis für alle sie betreffenden Angelegenheiten. In diesem Rahmen sind sie gem. Art. 119 berechtigt, Steuern und Gebühren zu erheben und über die Verwendung ihrer finanziellen Mittel selbstständig zu entscheiden. Insofern sind die Verhältnisse in den beiden Ländern durchaus vergleichbar. Interessant ist deshalb auch der Austausch über gute Praxisbeispiele zur Gesundheitsförderung, was auf europäischer Ebene im Rahmen des WHO-Netzwerks geschieht. Nachfolgend eine ausführliche Selbstdarstellung von "Città Sane"

Wie ernähre ich mich in Schwangerschaft und Stillzeit

Copyright Stadt Dresden

Wie ernähre ich mich in Schwangerschaft und Stillzeit -  Informationsveranstaltung am 21. September in Dresden

Mit einer Schwangerschaft und der Entscheidung neues Leben in die Welt zu setzen, entsteht bei vielen werdenden Eltern das Bedürfnis, die bestmöglichen Weichen für die Gesundheit ihres Nachwuchses zu schaffen. Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit ist dabei ein Thema, welches aufgrund der Vielzahl an Ratgebern und Informationen Fragen aufwirft und Unsicherheit schürt.

Diesem will die Informationsveranstaltung "Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit" am 21. September 2017 von 16.30 bis 19 Uhr entgegenwirken. Im Verlaufe des Nachmittages soll den Teilnehmern gezeigt werden, dass Essen in der Schwangerschaft und Stillzeit leicht und schnell zubereitet werden kann, genussvoll ist und sogar Spaß machen kann. Die Ernährungsaufklärung der Gesundheitsförderung sowie die Beratungsstellen für Schwangere und Familien des Gesundheitsamtes Dresden laden neugierige Frauen und Männern zu einer gemeinsamen Runde ein, um Klarheit nach den Handlungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. zu finden. Alltagspraktische Rezeptideen sollen weiter vermittelt sowie das ein oder andere Rezept bereits ausprobiert und natürlich verkostet werden.

Die Informationsveranstaltung findet in der Dresdner Beratungsstelle für Schwangere und Familien, Braunsdorfer Straße 13, statt. Anmeldungen sind bis 13. September unter der Telefonnummer (03 51) 8 56 17 60 möglich. Die erfolgreiche Veranstaltung wird seit 2012 zwei Mal im Jahr angeboten. Die stetig wachsende Teilnehmerzahl lässt darauf schließen, dass ein steigendes Interesse an diesem Ernährungsthema besteht.

Neue Broschüre der Deutschen Umwelthilfe - Umweltgerechtigkeit

Grünflächen in der sozialen Stadt

Abschluss-Broschüre erschienen

"In unserem Projekt „Grünflächen in der sozialen Stadt“ haben wir viele gute Grünprojekte gesammelt, bei denen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Grün- und Freiflächen in sozial benachteiligten Quartieren geplant und gestaltet wurden. Diese Projekte zeigen, dass partizipativ und bedürfnisorientiert gestaltete Grünflächen die Lebensqualität der dort lebenden Menschen erheblich verbessern können und einen Beitrag zu Umweltgerechtigkeit leisten. Die Beispielquartiere sind oder waren alle Fördergebiete des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt bzw. Stadtumbau West."

"In unserer Abschluss-Broschüre „Grün.Sozial.Wertvoll. Gemeinsam Natur in sozial benachteiligte Quartiere holen!“ wollen wir Ihnen diese Projekte gerne vorstellen. Wir hoffen Ihnen damit Ideen und Anregungen zu geben, sich auch im eigenen Quartier verstärkt für eine partizipative Grünflächengestaltung als soziale und gesundheitsfördernde Komponente einzusetzen."

Hier können Sie die Broschüre herunterladen.

Gerne können Sie die Broschüre auch in Papierform bei der DUH anfordern (Tel: 07732/ 9995-373, E-Mail: biercamp@duh.de).

 

 

"Fit im Park" - in Dresden

Copyright Stadt Dresden

Vom 2. August bis 28. September 2017

Die Förderung der körperlichen Aktivität in der Bevölkerung ist ein Schwerpunkt des WHO-Projektes „Gesunde Städte“ der Landeshauptstadt. Hierzu sind bereits diverse Aktionen und Projekte initiiert worden und nun startet das Modellprojekt „Fit im Park“. Hintergrund des Projektes ist die Tatsache, dass körperliche Aktivität in modernen Gesellschaften nicht mehr so ausgeprägt ist und im Alltag Bewegung bzw. körperliche Aktivität oftmals zu kurz kommen. www.dresden.de/fit-im-park

Flyer der Veranstaltungsreihe herunterladen: https://goo.gl/VteSWR

Bericht über die Auftaktveranstaltung im Sachsen Fernsehen: https://goo.gl/aW6ss4

Zwischenbericht zu "Fit im Park" herunterladen

 

 

Düsseldorfer Basis- Gesundheitsdaten - Monitoring 2017

Wie sieht die gesundheitliche Situation in der Landeshauptstadt Düsseldorf aus? Welche Krankheiten treten besonders häufig auf, und welche gehen zurück? Sind Trends erkennbar?

Auch in diesem Jahr stellen wir Ihnen gerne wieder eine Auswahl gesundheitsrelevanter Basisdaten im Sinne eines Monitorings für die Landeshauptstadt Düsseldorf zur Verfügung. Hierzu dienen die bereitgestellten Daten des Landeszentrums für Gesundheit NRW (LZG) mit deren allgemeinen Indikatoren-Kommentierungen.

Die kontinuierliche Abbildung bevölkerungsrelevanter Daten zeigt Entwicklungen und Trends auf und dient als unerlässliche Grundlage für Erkenntnisse und Planungsprozesse.
Bericht herunterladen: https://goo.gl/XKYe5W

 

 

Gesunde Stadt Marburg: Neu im Gesunde Städte-Netzwerk

Die Universitätsstadt ist seit Juni 2017 Mitglied des Gesunde Städte-Netzwerks (GSN) der Bundesrepublik Deutschland. Dies war im April 2017 vom Magistrat beschlossen worden. „Gesundheit ist neben Bildung die wichtigste strategische Ressource für eine sozialorientierte Kommune wie Marburg“, erklärte Oberbürgermeister (OB) Dr. Thomas Spies in einer Pressekonferenz.Der Sprecherinnen- und Sprecherrat des GSN beschloss den Aufnahmeantrag der Stadt Marburg einmütig.

Das Netzwerk tritt dafür ein, dass Gesundheitsförderung tatsächlich in den Kommunen, im Alltag der Menschen ankommt. „Gesundheitsförderung funktioniert nur über Bürgerbeteiligung – und die Motivation zur Beteiligung muss das Hauptaugenmerk sein“, sagte der OB während der Konferenz mit dem bundesweiten Koordinator des „Gesunde Städte-Netzwerks“ Dr. Hans Wolter und Andrea Heilmann vom lokalen Projekt „Gesunde Stadt“. Eigenbericht der Stadt Marburg

Herzliches Willkommen!

 

 

Diabetes-Info-Mobil auf dem Bad Honnefer Marktplatz

Copyright Foto: Stadt Bad Honnef
v. l.: Heinz Kleyböcker (ehrenamtlicher tätig für den Bezirksverband Bonn, Beauftragter Landesverband Deutsche Diabetes-Hilfe, Claudia Bobe (Diabetesberaterin Deutsche Diabetes Gesellschaft e. V.), Maria Braz (Deutsche Diabetes-Hilfe Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V.), stellvertretender Bürgermeister Peter Profittlich, Seniorenbeauftragte und Koordinatorin Gesunde Stadt der Stadt Bad Honnef Iris Schwarz

Bad Honnef. Für Bad Honnefer Passantinnen und Passanten, die im Inneren des umgebauten Kleinbusses Platz genommen hatten, war es nur ein winziger Stich in den Finger, aber dadurch konnte eine wichtige Vordiagnose gestellt werden: Sind die Blutzucker-Werte in Ordnung? Das Diabetes-Info-Mobil, kostenlose Diabetesberatungsstelle mit Sofort-Diagnostik des Vereins Deutsche Diabetes-Hilfe Landesverband Nordrhein-Westfalen, hatte am Markt Station gemacht.

Auch stellvertretender Bürgermeister Peter Profittlich ließ sich bei dieser Gelegenheit testen, um für die Aktion zu werben und zu animieren, seinem Beispiel zu folgen und Gesundheits-Werte regelmäßig überprüfen zu lassen. Um die acht Millionen Diabetikerinnen und Diabetiker gibt es in Deutschland. Geschätzt wird, dass die Krankheit bei zwei Millionen Menschen unentdeckt ist.

Für Seniorenbeauftragte und Koordinatorin Gesunde Stadt der Stadt Bad Honnef Iris Schwarz sind die Leistungen der  Deutschen Diabetes-Hilfe beeindruckend. Über die Diagnose hinaus klärt der Verein auf und berät umfassend. Sie ließ sich ebenfalls im Bus testen und nahm auch das Angebot, kostenlos den Blutdruck messen zu lassen, wahr. Sie sagte: "Bad Honnef ist Mitglied im Gesunde Städte-Werk der Bundesrepublik Deutschland und dass das Diabetes-Info-Mobil hier seinen Service zur Verfügung stellte, ist ein guter, aktiver Beitrag als Gesundheitsstadt."

Heinz Kleyböcker ist seit 15 Jahren unermüdlich ehrenamtlich für den Bezirksverband Bonn in ganz Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Der Verein leiste wichtige Arbeit, erklärte er, denn durch die Früherkennung lassen sich schwere und teure Folgekrankheiten vermeiden.

Wurde bei einem Passanten oder einer Passantin in Bad Honnef ein hoher Wert festgestellt, empfahl Diabetesberaterin Claudia Bode dringend zum Arzt zu gehen. Bei acht Prozent der Menschen, die im Mobil getestet werden, gibt es einen Verdacht auf Diabetes.

In einer anderen Stadt war es schon einmal nötig gewesen, dass nach der Messung eines extrem hohen Wertes der Krankenwagen gerufen werden musste, weil Lebensgefahr bestand. So dramatisch geht der Vorsorgetest allerdings selten aus. Eine gesunde Lebensweise ist entscheidend. Maria Braz vom Landesverband erklärt, dass durch viel Bewegung und gute Ernährung ohne Fertiggerichte eine gute Vorsorge getroffen werden kann. 

Die "Diabetesberatung auf Rädern" finanziert sich auch mit Hilfe von Spenden. Mehr Informationen gibt es unter: https://menschen-mit-diabetes.de <https://menschen-mit-diabetes.de> .

Informationen zum Gesunde Städte-Netzwerk gibt es auf der Internet-Seite der Stadt Bad Honnef: www.bad-honnef.de <http://www.bad-honnef.de>  (Rubrik Soziales&Familie).

App „Gesundes Neukölln“

Diese bundesweit einzigartige Anwendung für mobile Endgeräte bietet Familien eine Übersicht über alle Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Jugend, Sport und Freizeit in Neukölln. So erhält jede Familie einen einfachen Zugang zu Babyschwimmen, Sportverein und Beratungsangebot. Die App „Gesundes Neukölln“ wird aber auch von Fachkräften genutzt. Denn auch sie kennen in einem Bezirk mit über 325.000 Einwohnerinnen und Einwohnern nicht jedes Angebot. Fachkräfte aus Jugend- und Gesundheitsamt, Jobcenter oder Freien Trägern haben nun erstmalig einen Überblick über alle Angebote in Neukölln. Bisher gibt es 993 Einträge in der Datenbank. Und es werden immer mehr!

Link: www.gesundes-neukoelln.de

Basisgesundheitsbericht der Stadt Oberhausen 2016 erschienen

Oberhausen hat den Basisgesundheitsbericht 2016 mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Den Bericht können Sie mit einem Klick auf das Titelbild herunterladen oder über diesen Link: goo.gl/wSrJpd

 

 

 

  
 

Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“- Mitwirkung des GSN

738.000 Kinder kamen im Jahr 2015 in Deutschland auf die Welt, die allermeisten davon gesund. Allerdings ist ein gesunder Start ins Leben nicht nur eine Frage guter medizinischer Versorgung, sondern auch die Rahmenbedingungen für Familien spielen eine zentrale  Rolle. Das Gesundheitsziel "Gesundheit rund um die Geburt" wurde von über 30 Mitgliedern einer interdisziplinären Expertenarbeitsgruppe über zwei Jahre hinweg unter der Leitung von Thomas Altgeld erarbeitet. Dass Gesunde Städte-Netzwerk war im Auftrag des Sprecherinnen- und Sprecherrats durch Kerstin Moncorps, Gesunde Städte-Koordinatorin von Marzahn-Hellersdorf (Bezirk von Berlin), in der Arbeitsgruppe vertreten.

Zentrale Zielstellungen sind eine höhere Selbstbestimmung der Mütter innerhalb des Versorgungsgeschehens, die Verbesserung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen rund um die Geburt, die Stärkung von Ressourcen sowie die Früherkennung von Risiken und Entwicklungsbedarfen.

Fünf Ziele wurden festgelegt und in einer Broschüre (Download) ausführlich dargestellt. Sie lauten:

1. Eine gesunde Schwangerschaft wird ermöglicht und gefördert.

2. Eine physiologische Geburt wird ermöglicht und gefördert.

3. Die Bedeutung des Wochenbetts und die frühe Phase der Elternschaft sind anerkannt und gestärkt.

4. Das erste Jahr nach der Geburt wird als Phase der Familienentwicklung unterstützt. Eine gesunde Entwicklung wird ermöglicht und gefördert.

5. Lebensweiten und Rahmenbedingungen rund um die Geburt sind gesundheitsförderlich gestaltet.

„Runder Tisch Gesundheit“ in Rheine

"Seit kurzem übernimmt die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH eine Koordinierungsfunktion für das Gesunde Städte-Netzwerk in Rheine. Die Stadt Rheine ist Ende des letzten Jahres gemäß Ratsbeschluss Mitglied im bundesweiten Netzwerk geworden, das sich als Teil der „Gesunde Städte“- Bewegung der WHO versteht und sich intersektoral mit Gesundheitsthemen im Rahmen der Stadtentwicklung beschäftigt"

Laut Anne Leiwering-Muldbücker als verantwortlicher Koordinatorin für das Gesunde Städte Netzwerk in Rheine bildete der "Runde Tisch Gesundheit" einen Auftakt für eine neue Betrachtung und Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit, Lebensqualität und Stadtentwicklung.

mehr:

http://www.wirtschaft-regional.net/runder-tisch-gesundheit-rheine-gegruendet/

 

 

 

Informationen vom Leipziger Gesunde Städte-Netzwerk

44. Infobrief (Juli/August 2018)

- Stadtrat beschließt integriertes Stadtentwicklungskonzept 2030

- Gemeinschaftliche Selbsthilfe wohnortnah

 

 

Gesundheitskonferenz des Gesundheitsbeirats der Landeshauptstadt München

Medizinische Versorgung - Was brauchen wir, damit die Münchnerinnen und Münchner gut versorgt sind?

Die Vortragsfolien, sowie die Kurzzusammenfassungen der einzelnen Vorträge stehen auf der Homepage des Münchner Gesundheitsbeirats zum Download bereit.

Sie finden sie unter folgendem Link:

http://www.gesundheitsbeirat-muenchen.de/?page_id=1056

Na klar reden wir darüber! Ein Gläschen Sekt schadet nicht, oder doch?

Gesundheitswoche „Marzahn-Hellersdorf bewegt sich“

Am 01. Juli 2016 beteiligte sich der Suchtverbund Marzahn-Hellersdorf wieder mit einem interaktiven Informationsstand am Abschlussfest der Gesundheitswoche „Marzahn-Hellersdorf bewegt sich“. Diesmal waren viele Marktstände und eine Bühne vor dem KOMPASS – Haus im Stadtteil aufgebaut und das Wetter war perfekt. Neben den üblichen Informationsmaterialien versuchten wir mit interaktiven Elementen wie dem AlköR-Bierkastenquiz, den Meinungswürfeln und einer Bodenzeitung zum Thema Glücksspiel unserem Publikum Meinungen zu verschiedenen Aspekten der Sucht zu entlocken. Prominentester Besuch waren die Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages, Frau Petra Pau sowie unsere Gesundheits- und Sozialstadträtin, Frau Dagmar Pohle.
Die Antworten zu den Fragen der Meinungswürfel haben wir per Strichliste erfasst und erfreulich festgestellt, das auf die Frage „Ist Alkoholkonsum für Jugendliche schädlicher als für Erwachsene?“ 100 % mit „JA“ geantwortet haben. Die Frage „Ein Glas Sekt schadet dem ungeborenen Kind?“ bejahten allerdings nur noch 54 %, während die anderen 45 % mit „NEIN“ antworteten. Erkenntnis: Wir dürfen mit unseren Aktivitäten zur Prävention des Alkoholmissbrauchs nicht nachlassen. Deshalb sind wir an die Koordinatorin unseres Netzwerkes Frühe Hilfen mit dem Wunsch herangetreten, ein Einlegeblatt für den Mütterpass zu gestalten, mit dem die Mütter und ihre Partner_innen angehalten werden sollen, auf Alkohol- und Nikotinkonsum während der Schwangerschaft zu verzichten.
Auch wenn der Zulauf zu wünschen übrig ließ, waren wir mit Spaß bei der Sache. Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer! Auf jeden Fall hatten wir den schönsten und höchsten Smiley-Luftballon an unserem Stand.

Bodenzeitung zum Thema Glücksspielsucht (Datei)
Bildquelle: Ove Fischer, Suchthilfekoordinator Marzahn-Hellersdorf
Bodenzeitung zum Thema Glücksspielsucht im Einsatz.
Bildquelle: Ove Fischer, Suchthilfekoordinator Marzahn-Hellersdorf

Bundesumweltministerium: Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit

Die „Handlungsempfehlungen“ basieren auf der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichten Leitlinie für die Erarbeitung eines Hitzeaktionsplans  und auf den Ergebnissen der Hessischen HEAT-Studie. Sie wurden von der vom Bundesumweltministerium (BMUB) geleiteten Arbeitsgruppe ‚Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels (GAK)‘  erarbeitet. Sie beinhalten sowohl kurzfristige, ohne große Investitionen umsetzbare Sofortmaßnahmen als auch langfristige Maßnahmen, die bei einer Planung grundsätzlich berücksichtigt werden sollten. Die Umsetzung erfolgt im Wesentlichen in den einzelnen Ländern auf kommunaler Ebene.  Solche Hitzeaktionspläne können ein Beitrag zu einer übergreifenden Strategie zur Anpassung an den Klimawandel im Handlungsfeld menschliche Gesundheit sein. Download

Marzahn-Hellersdorfer Gesundheitskonferenz

Die Dokumentation bzw. Berichte zur 12. Marzahn-Hellersdorfer Gesundheitskonferenz (2016) über die  Weiterentwicklung der  Präventionskette liegen inzwischen vor.

Programm und Einladung

"Bundesrahmenempfehlungen" zum Präventionsgesetz sind beschlossen.

Die Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz nach § 20d Abs. 3 SGB V liegen vor. Es folgen die Landesrahmenempfehlungen. Das Gesunde Städte-Netzwerk will sich an der Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention beteiligen. Das Netzwerk sorgt für die dringend notwendige Transparenz bei der Umsetzung des verkürzt "Präventionsgesetz" genannten Bundesgesetzes, das sich nach seiner Verabschiedung 2015 inzwischen als "Artikelgesetz" im Sozialgesetzbuch (SGB V) findet. Sowohl bei unserem Kompetenzforum 2016 am 22.2.2016 in München, als auch bei unserem Symposium am 9.Juni 2016 in Oldenburg bieten wir interessierten Kolleginnen und Kollegen aus Verwaltung, Selbsthilfe, Kassen und Wissenschaft sich an der dringend notwendigen Fachdiskussion zu den Rahmenempfehlungen auf der Länderebene zu beteiligen und ggf. an kommunalen Lösungen mitzuwirken.

Sie finden das Dokument als PDF-Datei hier

Gesunder Rhein-Kreis Neuss: Newsletter Gesundheit aktuell

Der Rhein-Kreis Neuss, Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk seit 1990, gibt monatlich den „Newsletter Gesundheit“ heraus (August 2018-Ausgabe)

01.02.2016

Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen

Positionspapier des Vorstands des Gesundheitsbeirats der Landeshauptstadt München (externer Link)

Gesunde Stadt Stuttgart: Newsletter der kommunalen Gesundheitskonferenz

Für die kommunale Gesundheitskonferenz Stuttgart erscheint dreimal jährlich ein Newsletter. Stuttgart ist seit 1998 Mitglied des Gesunde Städte-Netzwerks.

Gesundheitszieleprozess Treptow-Köpenick: Sucht im Alter

Gelungene Broschüre vom Gesunde Städte-Mitglied Treptow-Köpenick

26.01.2016

"Projekt soll Nürnberg gesünder machen"

Die "Gesundheitsregionplus" wird in Nürnberg die Arbeit mit einer alten Bekannten aus dem Gesunde Städte-Netzwerk aufnehmen: Romy Eißner leitet die Geschäftsstelle. Wir wünschen einen guten Start im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und einer verbesserten kommunalen Gesundheitsförderung Zeitungsartikel

Buchveröffentlichung: Gesundheitsförderung lokal verorten

Untertitel: Räumliche Dimensionen und zeitliche Verläufe des WHO-Setting-Ansatzes im Quartier von Gesine Bär (2015); die Studie von Gesine Bär analysiert auf der Grundlage stadtsoziologischer sowie gesundheitswissenschaftlicher Forschungen drei Fallstudienverläufe (Fürth, Halle, Hamburg Altona-Lurup). Gesundheitsförderung wird jeweils als projektförmige Aktivität bzw. Intervention in Stadtteilen und Quartieren definiert und nicht als gesundheitserzieherische Maßnahme für spezifische Gesundheitsziele im nationalen Massstab. Grenzen und Möglichkeiten des Setting-Ansatzes in der Gesundheitsförderung hängen vielmehr von einer "lokalen Beteiligungskultur" und der "horizontalen und vertikalen Integration von Akteur_innen der gesundheitsförderdernden Stadtteilentwicklung" ab. Eine Interventionspraxis im Sinne lebensweltlicher Gesundheitsförderung ist ohne Partizipation der Bürger und ohne aktive Kommunalpolitik unrealistisch.HW

Handlungsleitfaden für kommunale Strategien der Bewegungsförderung

Im Alter AUF Leben - Bewegungsförderung in der Kommune - ein Handlungsleitfaden für neue und nachhaltige Bewegungsangebote für Hochaltrige sowie für Menschen mit Demenz. Motivation zu fördern und aktiv zu bleiben, waren Ziele des kommunal orientierten Projekts des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Die Ergebnisse und Herangehensweisen für solch ein Vorhaben sind in einem Handlungsleitfaden dargestellt. Dieser kann in gedruckter Form bei miriam.schreck@dtb-online.de angefordert werden.